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Autor: Support 09.11.2017

Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

Bahnmagistrale Nürnberg ? Erfurt ? Leipzig/Halle ? Berlin

Das Ziel 2017:
Berlin?München in vier Stunden

Bald können Hochgeschwindigkeitszüge auf der neuen Strecke fahren ? mit bis zu 300 km/h. Sie bringen Menschen zwischen Berlin und München in Rekordzeiten von City zu City. Der Zug wird zur echten Alternative zum Auto und Flugzeug.
2017 werden die Arbeiten an der längsten Baustelle Deutschlands, am Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr.8 (VDE 8), in großen Teilen abgeschlossen sein. Die zweigleisige Aus- und Neubaustrecke Nürnberg?Erfurt?Leipzig/ Halle?Berlin geht in Betrieb. Das Zehn Milliarden-Projekt wurde 1991 von der Bundesregierung beschlossen, um die Verkehrsanbindung zwischen Ost und West, zwischen Nord und Süd zu verbessern. Es ist gleichzeitig ein Lückenschluss im deutschen Schnellbahnnetz. Darüber hinaus werden auf der Trasse auch Güterzüge fahren. Die Strecke eröffnet viele Möglichkeiten, hochmoderne Verkehrskonzepte umzusetzen ? der Beginn einer neuen Ära des Bahnreisens.

Die Aus- und Neubaustrecke Nürnberg?Erfurt (VDE 8.1) durch den Thüringer Wald verkürzt die Reisezeit zwischen den großen Städten im Süden und Osten gravierend ? um bis zu 1 Stunde 40 Minuten. Die Neubaustrecke Erfurt?Leipzig/Halle (VDE 8.2) erhöht das Tempo im Ost-West-Verkehr. Zum Beispiel wird die Fahrt zwischen Dresden und Frankfurt bis zu eine halbe Stunde kürzer. Zwischen Leipzig/Halle und Berlin hat sich schon seit 2006 mit der Inbetriebnahme der Ausbaustrecke (VDE 8.3) die Reisezeit halbiert ? auf rund eine Stunde.

Alles wissenswerte über das Projekt VDE8 und deren Baufortschritt findet ihr hier:

VDE 8

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