Home

Mai 2, 2014

Das Vorhaben


Bahnstrecke Leipzig-Gaschwitz-Zwenkau-Groitzsch-Meuselwitz-Zeitz

 
Die Thüringer Bahn-Initiative setzt sich für den Öffentlichen Nahverkehr in Thüringen ein. Ihr Sitz ist in Hannover. Neben verschiedenen Aktivitäten hinsichtlich des Ausbaus der Bahnstrecken und dem Erhalt der Bahnhöfe setzt sich die Initiative auch für die Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke Leipzig-Gaschwitz-Zwenkau-Groitzsch mit Weiterführung nach Meuselwitz und Zeitz ein.
Kategorie: General
Erstellt von: support

Bahnstrecke Leipzig-Gaschwitz-Zwenkau-Groitzsch-Meuselwitz-Zeitz

 
Die Thüringer Bahn-Initiative setzt sich für den Öffentlichen Nahverkehr in Thüringen ein. Ihr Sitz ist in Hannover. Neben verschiedenen Aktivitäten hinsichtlich des Ausbaus der Bahnstrecken und dem Erhalt der Bahnhöfe setzt sich die Initiative auch für die Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke Leipzig-Gaschwitz-Zwenkau-Groitzsch mit Weiterführung nach Meuselwitz und Zeitz ein.

Informationen gibt es im Internet unter:

http://www.thü-ba-in.de/blog/

https://www.facebook.com/pages/Thueringer-Bahn-Initiative/461345093908791

Wer die Initiative unterstützen will, kann im Internet die Petition für die Bahnstrecke unterschreiben:

https://www.openpetition.de/petition/online/reaktivierung-der-bahnstrecke-gaschwitz-groitzsch-meuselwitz

Hier ein Entwurf, mit freundlicher Genehmigung von Ronny Würfel:

Wir sehen für ein Wiederaufbau der Bahnstrecke Gaschwitz Meuselwitz, über Groitzsch wohl begründet und hoffen auch, das es vom Petitionsausschuss ein positiven bescheid erhalten.
 
S2 nach Bitterfeld am Bahnhof Gaschwitz

Wenn man die Strecke Gera- Pegau - Knautkleeberg- Plagwitz - HBF ab Elstertrebnitz auf relativ gerader Route über Pegau Ost- Zwenkau- Gaschwitz verlegen würde. Könnte die Verbindung nach erfolgter Elektrifizierung ja mit in das Linienkonzept des Tunnels eingebunden werden. Bestimmte Linien die in Gaschwitz enden könnten entsprechend weitergeführt werden.

Bei der Finanzierung hätte man vor Rekultivierung sicherlich auch die Mibrag oder so was in die Pflicht nehemen können, da die alte Zwenkauer Strecke ja durch die Kohle stillgelegt wurde. Als Vorteile würde sehe ich folgendes:

* Wegfall der reichlich 20km Strecke ab Elstertrebnitz bis Plagwitz bzw. tlw. Reduzierung auf ein Güteranschlussgleis sehen. (Neubau wären etwa 15 km)

* Schnellere, da direkte Verbindung Gera LE ohne den Bogen über den Leipziger Norden. Durch Verknüpfung mit anderen Linien evtl. auch Einsparung von Wagenmaterial möglich.

* Wieder- Anbindung von Zwenkau (ca:9000EW) an das Bahnnetz

* Bahnhof Pegau Ost würde neben Pegau auch wieder Groitzsch erfassen.
S2 nach Bitterfeld am Bahnhof Markkleeberg

Nachteile fallen mir momentan keine wichtigen ein. Knautkleeberg ist über die Tram gut erschlossen. Knautnaundorf wird auch mit dem Bus erreicht.

Sicherlich wurde diese Möglichkeit auch von den Tunnelplanern und -Kennern- teilweise lesen und schreiben hier mit ja auch schon durchdacht. Vielleicht könnte einer davon die vielen Nachteile- welche zu einer Nichtumsetzung geführt haben benennen.

Die Strecke Gaschwitz-Zwenkau-Groitzsch-Pegau-Zeitz könnte für den S-Bahn - Verkehr elektrifiziert werden. Alle 30 Minuten von Leipzig Hbf bis Groitzsch. Alle 60 Minuten weiter nach Zeitz. Die aktuelle Strecke würde man allerdings beibehalten für den schnellen Regionalverkehr(RE).
S5X nach Halle am Bahnhof Markkleeberg-Nord

Zur Verbindung Leipzig - Gera über Gaschwitz - Zwenkau - Pegau: Diese Verbindung wurde selbstverständlich genauestens geprüft (das Thema war auch reichlich veröffentlicht), aber schließlich trotz des verlockenden Gedankens einer Südanbindung doch verworfen. (Was man nicht verstehen kann) Einmal wären die Kosten einer Eisenbahn-Neubaustrecke auf Tagebau-Kippenboden exorbitant. Technisch ist es aber sicherlich lösbar. Zum Zweiten soll unbedingt durchgehender Verkehr in Richtung Gera - Saalfeld erhalten bleiben. Das bedingt, da dort eine Elektrifizierung so wahrscheinlich wie der sofortige Bau eines Ost-West-Tunnels unter Leipzig ist, die weitere Vorhaltung der traditionellen Strecke über Plagwitz. Einen anderen "Dieselweg" (außer über die Waldbahn) wird es ja nach Leipzig Hbf nicht mehr geben. Zudem ist die weitere Vorhaltung der Stammstrecke für den Güterverkehr (der Tagebau Profen ist derzeit einziger aktiver MIBRAG-Tagebau mit noch funktionierender Eisenbahnanbindung) unumgänglich. Damit wären bei einer S-Bahn-Anbindung Gaschwitz - Zwenkau - Pegau zwei Strecken zu bedienen und zu unterhalten, was natürlich auch machbar ist. Die Strecke von Leipzig über Pegau nach Gera als RE/RB und die Strecke (Leipzig)-Gaschwitz-Zwenkau-Groitzsch-Pegau-Zeitz als S-Bahn.
Bahnhof Leipzig Markt

 

Als weiterer Gedanke,(dies müsste auf Machbarkeit überprüft werden) Frühestmögliche Einfädelung auf die alte GM-Linie und neben Kap Laura/Zwenkau/wie auch immer ein scharfer Schwenk in den Kohle-Übergabebahnhof (bzw. dessen Planum) mit Einfädelung in Böhlen?, Hierbei drängt sich dann auch Espenhain als weiterer südlicher Endpunkt auf. Sogar mit noch weniger Potenzial als Zwenkau. Am besten mit Fortsetzung nach Bad Lausick–Großbothen.

Der komplette Artikel